Generalversammlung 2026

Anton Kummer • 28. Juli 2026

Gemeinsam gestalten, Erfahrungen teilen und Naturheilkunde stärken

Die Generalversammlung 2026 des Verbandes der Naturheilkunde Österreichs – VNKÖ war weit mehr als eine formelle Zusammenkunft. Sie bot den passenden Rahmen, um wichtige Entscheidungen für die Zukunft des Verbandes zu treffen, bisher Erreichtes gemeinsam zu würdigen und die persönliche Gemeinschaft innerhalb des VNKÖ weiter zu stärken.

Im Mittelpunkt standen die Weiterentwicklung des Verbandes, die Sicherung fachlicher Qualität sowie eine klare und verantwortungsvolle Positionierung der Naturheilkunde in Österreich.

Wichtige Ergebnisse und Beschlüsse

Während der Generalversammlung wurden zentrale Grundlagendokumente vorgestellt, beraten und bestätigt. Sie bilden künftig eine wichtige Orientierung für die Arbeit des Verbandes, seine Mitglieder und die Absolventinnen und Absolventen der angeschlossenen Ausbildung.


Zu den behandelten Themen gehörten unter anderem:

  • das Manifest der vitalistischen Naturheilkunde in Österreich
  • der Berufscodex und das Humanitas-Gelöbnis
  • die Berufs- und Arbeitsbeschreibung des diplomierten Naturheiltherapeuten VNKÖ
  • die zukünftigen Mitgliedschaftsmodelle
  • Qualitätskriterien und Prüfungsstandards
  • die Beitragsordnung
  • die weitere organisatorische und fachliche Entwicklung des Verbandes


Mit diesen Beschlüssen setzt der VNKÖ ein klares Zeichen für Qualität, Ethik, fachliche Verantwortung und eine nachvollziehbare berufliche Orientierung.

Die Generalversammlung bestätigte damit den gemeinsamen Weg: Naturheilkunde soll nicht beliebig, sondern fachlich fundiert, verantwortungsvoll und im Bewusstsein der eigenen Grenzen ausgeübt werden.


Qualität braucht klare Grundlagen

Ein besonderes Anliegen des VNKÖ ist es, Menschen, die naturheilkundlich und komplementärmedizinisch tätig sind, eine verlässliche fachliche Heimat zu bieten.

Dazu gehören nicht nur fundierte Aus- und Weiterbildungen, sondern ebenso gemeinsame Werte, ethische Grundsätze und transparente Qualitätsanforderungen. Der Berufscodex und das Humanitas-Gelöbnis bringen diese Haltung zum Ausdruck.

Im Zentrum steht der Mensch – mit seiner individuellen Lebensgeschichte, seinen körperlichen und seelischen Bedürfnissen sowie seinem Recht auf einen respektvollen und verantwortungsbewussten Umgang.

Gleichzeitig wurde die Bedeutung des fachlichen Austauschs hervorgehoben. Naturheilkunde entwickelt sich dort weiter, wo Erfahrungen offen geteilt, Beobachtungen kritisch reflektiert und unterschiedliche Sichtweisen respektvoll miteinander verbunden werden.


Gemeinschaft über die Tagesordnung hinaus

Nach dem offiziellen Teil ging die Generalversammlung in ein gemütliches gemeinsames Zusammensein über.

Beim Grillen entstand Raum für persönliche Gespräche, neue Begegnungen und ein besseres Kennenlernen abseits von Tagesordnungspunkten, Anträgen und Beschlüssen. Gerade diese informellen Momente sind für einen lebendigen Verband besonders wertvoll.

Langjährige Mitglieder trafen auf neue Interessierte, Therapeutinnen und Therapeuten tauschten Erfahrungen aus und unterschiedliche berufliche Hintergründe kamen miteinander ins Gespräch.

Dabei zeigte sich erneut, dass ein Verband nicht allein aus Satzungen, Formularen und Beschlüssen besteht. Er lebt von den Menschen, die ihn tragen.


Erfahrungsaustausch als Grundlage gemeinsamer Entwicklung

Viele wertvolle Gespräche drehten sich um Erfahrungen aus der naturheilkundlichen Praxis, um Ausbildung, Diagnostik, therapeutische Begleitung und die aktuellen Herausforderungen im beruflichen Alltag.

Der persönliche Austausch ermöglichte es, voneinander zu lernen, neue Blickwinkel kennenzulernen und gemeinsame Anliegen deutlicher zu erkennen.

Gerade in einem breit gefächerten Bereich wie der Naturheilkunde ist es wichtig, Wissen nicht isoliert zu betrachten. Unterschiedliche Methoden, langjährige Praxiserfahrung und neue Erkenntnisse können sich gegenseitig ergänzen, sofern sie verantwortungsvoll eingeordnet werden.

Die Generalversammlung machte deutlich, wie wertvoll ein starkes Netzwerk für alle Beteiligten ist.


Ein Verband wächst durch seine Mitglieder

Die positive, offene und wertschätzende Atmosphäre dieses Tages zeigte, wie viel Potenzial in der Gemeinschaft des VNKÖ liegt.

Der Verband möchte auch künftig eine Plattform bieten für:

  • fachliche Weiterbildung
  • kollegialen Austausch
  • ethische Orientierung
  • Qualitätssicherung
  • gegenseitige Unterstützung
  • eine stärkere öffentliche Wahrnehmung der Naturheilkunde

Gemeinsam können Strukturen geschaffen werden, die sowohl den Praktizierenden als auch den ratsuchenden Menschen Sicherheit und Orientierung geben.


Danke für die gemeinsame Zeit

Ein herzlicher Dank gilt allen Mitgliedern, Mitwirkenden und Gästen, die durch ihre Anwesenheit, ihre Beiträge und ihre Offenheit zum Gelingen der Generalversammlung beigetragen haben.

Die fachlichen Ergebnisse waren wichtig. Ebenso wertvoll waren jedoch das gemeinsame Essen, das Lachen, die persönlichen Gespräche und das Gefühl, mit vielen engagierten Menschen an einer gemeinsamen Vision zu arbeiten.

Die Generalversammlung 2026 war damit nicht nur ein organisatorischer Meilenstein, sondern auch ein Tag der Begegnung und der Gemeinschaft.


Gemeinsam für Naturheilkunde. Kompetent. Ethisch. Zukunftsorientiert.

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